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St. Knud - Friedrichstadt

Die Gemeinde St. Knud zu Friedrichstadt gibt es seit 1625. Damit ist sie die älteste katholische Gemeinde in Schleswig-Holstein. Auch die Kirche St. Knud aus dem Jahr 1854 ist die älteste katholische Kirche seit der Reformation in unserem Bundesland.

Nach ihrer gründlichen Sanierung ist sie seit Ostersonntag 2019 wieder für Besucher geöffnet. In Kürze wird auch ein Faltblatt über Gemeinde und Kirche und ihre wechselvolle Geschichte erscheinen und hier zur Verfügung stehen.

Heute ist die Gemeinde ein lebendiger Teil der Pfarrei Husum, die sich mit den Pfarreien in Niebüll und Westerland auf dem Weg zu einer gemeinsamen, neuen Pfarrei befindet. Jede Woche finden zwei Gottesdienste statt und in der Tradition der Gemeinde pflegt man eine intensive Ökumene mit den anderen vier christlichen Gemeinden der Stadt Friedrichstadt und gibt auch neuen Gottesdienstformen Raum. In dem monatlich erscheinenden „kleinen Knud“ sind jeweils alle Veranstaltungen aufgeführt. Im Rahmen der Neugestaltung der katholischen Kirche in Nordfriesland haben sich die Gemeinden Friedrichstadt und Eiderstedt dafür ausgesprochen, künftig eine gemeinsame Gemeinde zu bilden. Dem haben Pfarrgemeinderat und der Gemeinsame Ausschuss des Pastoralen Raumes zugestimmt.

Geschichte der Gemeinde

1625 Religionsprivileg in Friedrichstadt, regelmäßig katholische Gottesdienste durchführen zu dürfen
bis 1793 Betreuung der Missionspfarrei durch Geistliche zuerst des Dominikaner-ordens, dann durch Jesuiten
ab 1793 Weltgeistliche betreuen die Pfarrei, die von Glückstadt im Süden bis Fridericia in Jütland im Norden reicht.
bis 1935 katholische Hauptkirche unserer Region

Danach wurde Husum Sitz der Pfarrei und auch heute ist die Friedrichstädter Gemeinde lebendiger Teil der Pfarrei St. Knud in Husum, der Kirche an der Küste.
 

Der weiße Sonntag, die gemeinsame feierliche Erstkommunion der Kinder nahm von hier ihren Ursprung; genauso wie das Deutsche Hochamt, das ab der Mitte des 18.ten Jahrhunderts in ganz Deutschland verbreitet war.