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Herzlich willkommen in der Pfarrei St. Knud

Aktuelles aus der Pfarrei St. Knud

|Pastoraler Raum

Wellenbrecher online

Neue Wocheninfo online

Liebe Gemeindemitglieder, liebe_r Besucher_in unserer Webseite,

hinter uns liegt ein Osterfest, wie wir es noch nie erlebt haben. Verbunden im Gebet und/oder bei der Feier der Osterliturgie in den Medien oder unseren eigenen Online-Gottesdiensten.

Trotz allem klingt das erlösende Halleluja und leuchtet das Licht der Osterkerze gerade in dieser besonderen Zeit für uns.

Wir werden vielleicht noch Wochen auf unsere nächste gemeinsame Messe warten müssen.
Deshalb haben wir uns entschlossen, in dieser Zeit diesen kurzen Impuls herauszugeben. „Wellenbrecher“ haben wir ihn genannt. Warum? Ein Wellenbrecher steht fest und bricht die Wellen und den Sturm, die um ihn herum den ansonsten gemütlichen, beschaulichen Strand bedrohen. Auch wir werden möglicherweise von der sozialen Distanz bedroht. Mit diesem „Wellenbrecher“, der nun wöchentlich erscheinen wird, möchten wir Ihnen einen Ruhepol anbieten, der den Sturm um uns herum möglicherweise etwas abmildert.

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei)(vom 20.März)

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei)(vom 27.März)

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei) (vom 3. April)

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei) (vom 09. April)

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei) (vom 18. April)

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei) (vom 24. April)

Zum Wellenbrecher (pdf-Datei) (vom 30. April)

Kirchengemeinde St. Knud

Sie sind zu Gast in der ältesten und heute noch ausgedehntesten Diasporagemeinde in Schleswig-Holstein, die sich Ihnen hiermit vorstellen möchte.

Unsere Gemeinde entstand nach dem Toleranzedikt vom 24. Februar 1625 in Friedrichstadt, bald nach der Gründung dieser Stadt. Nur dort (und auf Nordstrand) gab es damals eingeschränkte Religionsfreiheit.

Friedrichstadt war von holländischen Religionsflüchtlingen (Remonstranten) gegründet worden. Herzog Friedrich hatte dort die Religionsfreiheit verkündet, um die Stadt zu einer Welthandelsstadt zu machen. Dies gelang jedoch nicht. So blieb die Stadt und auch die katholische Gemeinde durch die Jahrhunderte sehr klein.

Erst als das Land 1867 preußisch und 1871 Teil des Deutschen Reiches wurde, nahm die Katholikenzahl allmählich zu. Jedoch mehr in Husum als in Friedrichstadt. Deshalb wurde 1935 in Husum die Kirche Christus-König gebaut und der Sitz des Pfarrers nach hier verlegt. So wurde die Kirche in Friedrichstadt Filialkirche.

Nach der Öffnung der Grenzen nach Osten kamen viele Spätaussiedler aus Polen und den ehemals Sowjetischen Republiken zu uns. Dadurch wuchs die Anzahl der Katholiken erheblich. Der Anzahl nach etwa zu je einem Drittel aus westdeutscher, polnischer und sowjetischer Herkunft. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung beträgt auf den Dörfern ca. 1% und in den Städten ca. 5%. Die Pfarrei umfasst ein Gebiet von 1374 qkm. Einen Eindruck von der Größe erhalten Sie auch durch die Übersichtskarte unter „Kirchen und Kapellen“.

Zur Pfarrei gehören seit 2000 die Gemeinden St. Knud auf Nordstrand mit der Kapelle St. Petrus auf der Insel Pellworm und den angrenzenden Halligen. Auf Eiderstedt die Gemeinde St. Ulrich in St. Peter-Ording mit der Kapelle St. Paulus in Tönning. In Husum die Gemeinde Christus König mit der Marien-Kapelle in Bredstedt, welche im September 2019 profaniert wurde, und der alten Kirche St. Knud in Friedrichstadt. Letztere ist seit 2003 profaniert. Ihre Reliquien wurden dem Altar der Kirche Christus-König zugeführt. Erzbischof Werner Thissen erhob den heiligen St. Knud zu ihrem zusätzlichen Schutzpatron, sodass diese fortan Christus-König & St. Knud heißt.