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Herzlich willkommen in der Gemeinde Niebüll

Aktuelles in der Gemeinde Niebüll

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(Freu-)Impulse und Andachten in der Fastenzeit

Liebe Christen in und um Nordfriesland,

in der Fastenzeit bieten wir Impulse und Andachten an.
Diese werden digital per E-Mail und/oder als „Videokonferenzen“ durchgeführt.

Zu folgenden Angeboten sind Sie herzlich eingeladen:
Immer mittwochs um 19 Uhr, Spätschicht in der Fastenzeit,

Über folgenden Link können Sie an der Spätschicht teilnehmen:
https://seminar.pfarrverwaltung.de/b/chr-qyc-oa8

Freu-Impulse per E-Mail, immer mittwochs, Beginn: 17. Februar
(weitere Informationen hier als pdf-Datei oder weiter unten im Text)

Ansprechpartner:
Bei technischen Fragen und Fragen zu den Freu-Impulsen: Christoph Mainka
Bei Fragen zu den „Hungertuch-Andachten“: Pastor Dieter Lankes
Bei Fragen zu den Spätschichten: Claudia Mainka

Bleiben Sie gesund und behütet.
Herzliche Grüße,

Christoph Mainka

 

Freu-Impulse

Ich möchte dieses Jahr in der Fastenzeit einen etwas anderen Weg der Besinnung gehen: mit Freu-Impulsen.
 

Was sind Freu-Impulse?

Corona und Lockdown haben das vergangene Jahr geprägt – und prägen es zurzeit leider immer noch. Ich biete Ihnen an, die Zeit vor Ostern etwas zu erhellen und sich 1x in der Woche jeweils am Mittwoch auf einen kurzen Impuls einzulassen. Dieser ist konkret mit einer Handlungsaufforderung verbunden, um sich bewusst zu werden, worüber wir uns ganz persönlich freuen können.
Machen Sie von Ihrem Freu-Moment gerne Bilder? Dann sind Sie herzlich eingeladen, diese Bilder zu mir zu schicken, so dass ich aus allen Bildern ein Freu-Mosaik der Woche erstellen und allen Teilnehmenden zuschicken kann.
 

Wie kann ich teilnehmen?

Digital
An jedem Mittwoch der Fastenzeit kommt der Freu-Impuls in den digitalen Posteingang per E-Mail.

In Papierform
Spätestens am Freitag liegt der Impuls für die Woche in einigen unserer Kirchen aus und kann von dort mitgenommen werden.
 

Wo kann ich mich anmelden?

Bei Christoph Mainka:
christoph.mainka(at)katholisch-nordfriesland.de

Gemeinde Niebüll

Herzlich Willkommen in einer echten Diaspora. Der Anteil der Katholiken beträgt in der Gemeinde mit ca. 1.000 Personen rund 3% der hiesigen Bevölkerung.

Zur Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Gertrud, die zum 28.02.2021 mit der Pfarrei St. Christophorus, Sylt und der Pfarrei St. Knud, Husum zur neuen Pfarrei St. Knud errichtet wurde:

Die erste schriftliche Erwähnung, dass in dem Einzugsgebiet katholische Mitbürger gibt, stammt aus dem Jahre 1740. Im Landesarchiv zu Schleswig befindet sich ein Schriftstück aus der damaligen Zeit, in dem es heißt: „hier würden bis zu 3 Personen katholisch sein“. Die nächsten Angaben stammen dann erst aus dem Jahre 1922, als der Hindenburg – Damm nach Sylt gebaut wurde. Mit den auswärtigen Baufirmen kamen auch ca. 20 katholische Gläubige hierher. Sie bildeten die erste Gemeinde und wurden von Flensburg aus betreut. Die Gottesdienste wurden überwiegend in Klanxbüll abgehalten.

In den Zeiten des 2. Weltkrieges wurden die Messen in Niebüller Privatwohnungen gelesen. Durch die Flüchtlingswelle des Krieges und der damit verbundenen Vertreibung der Menschen aus dem Osten stieg die Anzahl der Gläubigen stark an. Im Jahre 1946 konnten die Gläubigen eine Baracke für den Gottesdienst erwerben, das Grundstück in der hiesigen Marktstraße.

Weil der Zuzug der Katholiken weiterhin anstieg, insbesondere durch die Verlegung eines Nato-Geschwaders nach Leck und dass die Baracke sehr reparaturbedürftig war, wurde der Bau dieser Kirche beschlossen. Im Jahre 1962 wurde ein Grundstück im Westersteig erworben, das sich neben dem Kirchengelände in der Marktstraße befand. Dort wurden das Pfarrhaus sowie ein Gemeinde- und Unterrichtsraum gebaut, ein Jahr später diese jetzige Kirche.

Die Kosten für den Bau in Höhe von rund 170.000 DM wurden überwiegend von der Kirchengemeinde getragen, geholfen haben dabei das Bonifatiuswerk und großzügige Spender. Durch Predigten in anderen Gemeinden konnte der damalige Pfarrer Franz Schäfers auf die Diaspora Situation aufmerksam machen. Durch die anschließenden Kollekten sammelte er beträchtliche Geldsummen, insbesondere auf Kreuzfahrtschiffen.

Im Jahre 1973 wurde der Seelsorge-Bezirk Niebüll zu einer eigenständigen Kirchengemeinde erklärt. Damit wurde die Betreuung durch die Pfarrgemeinde Flensburg beendet.

In Leck mit St. Josef, in Wyk auf Föhr mit St. Marien und in Norddorf auf Amrum mit St. Elisabeth befinden sich weitere sehenswerte Gotteshäuser, die zu unserer Pfarrgemeinde gehören.

Die Grenzen des Pfarrgebietes sind:
Im Westen: die Nordsee, einschließlich der Inseln Föhr und Amrum
Im Norden: die Landesgrenze zu Dänemark
Im Osten: die Grenze zwischen den Kreisen Nordfriesland und Flensburg-Land
Im Süden: die alte Grenze des ehemaligen Kreises Südtondern.

Chronist Schlensag, Niebüll