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Herzlich willkommen in der Gemeinde Eiderstedt-Friedrichstadt

Aktuelles aus der Gemeinde Eiderstedt-Friedrichstadt

|Eiderstedt-Friedrichstadt

Goldkommunion in St. Knud, Friedrichstadt

... am 18. April um 10 Uhr ...

Am Sonntag nach Ostern feiert man in der katholischen Kirche die gemeinsame Erstkommunion der Kinder. Übrigens eine Tradition, die einst von St. Knud, Friedrichstadt ausging und sich in ganz Deutschland verbreitete.

Das bedeutet aber auch, dass sich für viele Gemeindemitglieder jetzt der 50.te, 60.te oder gar 70.te Jahrestag jährt, an dem sie zum Tisch des Herrn geführt wurden. Da die Gemeinde keine Aufzeichnung über diese Daten besitzt, insbesondere nicht bei den zugezogenen Gemeindemitgliedern, bittet sie, dass sich die Jubilare melden (Telefon 04881-274 oder st.knud-friedrichstadt(at)t-online.de).

Am 18. April will Pfarrer Gouèn in der Sonntagsmesse um 10.oo Uhr die Jubilarinnen und Jubilare ehren und mit ihnen den Jahrestag feiern.

Eigentlich gehört auch anschließend eine gemeinsame Feier dazu, bei der man zusammensitzt, Erinnerungen austauscht, manchmal sogar Wiedersehen feiert. Das geht zur Zeit wegen der Ansteckungsgefahr nicht. Aber die Gemeinde will es im Sommer, wenn es möglich sein wird, nachholen. Ein Klönschnack bei Kaffee und Kuchen im Kirchengarten.

Auch die Teilnehmerzahl der Messe ist durch die Schutzvorschriften begrenzt.

Deshalb bitte melden und sich auch für den Gottesdienst anmelden.

Gemeinde Eiderstedt-Friedrichstadt

Aus der Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Knud (aufgelöst zum 27.02.2021) räumlich bestehend aus dem mittleren und südlichen Nordfriesland:

Sie sind zu Gast in der ältesten und heute noch ausgedehntesten Diasporagemeinde in Schleswig-Holstein, die sich Ihnen hiermit vorstellen möchte.

Unsere Gemeinde entstand nach dem Toleranzedikt vom 24. Februar 1625 in Friedrichstadt, bald nach der Gründung dieser Stadt. Nur dort (und auf Nordstrand) gab es damals eingeschränkte Religionsfreiheit.

Friedrichstadt war von holländischen Religionsflüchtlingen (Remonstranten) gegründet worden. Herzog Friedrich hatte dort die Religionsfreiheit verkündet, um die Stadt zu einer Welthandelsstadt zu machen. Dies gelang jedoch nicht. So blieb die Stadt und auch die katholische Gemeinde durch die Jahrhunderte sehr klein.

Erst als das Land 1867 preußisch und 1871 Teil des Deutschen Reiches wurde, nahm die Katholikenzahl allmählich zu. Jedoch mehr in Husum als in Friedrichstadt. Deshalb wurde 1935 in Husum die Kirche Christus-König gebaut und der Sitz des Pfarrers nach hier verlegt. So wurde die Kirche in Friedrichstadt Filialkirche.

Nach der Öffnung der Grenzen nach Osten kamen viele Spätaussiedler aus Polen und den ehemals Sowjetischen Republiken zu uns. Dadurch wuchs die Anzahl der Katholiken erheblich. Der Anzahl nach etwa zu je einem Drittel aus westdeutscher, polnischer und sowjetischer Herkunft. Der Anteil der Katholiken an der Gesamtbevölkerung beträgt auf den Dörfern ca. 1% und in den Städten ca. 5%. Die Pfarrei umfasst ein Gebiet von 1374 qkm. Einen Eindruck von der Größe erhalten Sie auch durch die Übersichtskarte unter „Kirchen und Kapellen“.

Zur Pfarrei gehören seit 2000 die Gemeinden St. Knud auf Nordstrand mit der Kapelle St. Petrus auf der Insel Pellworm und den angrenzenden Halligen. Auf Eiderstedt die Gemeinde St. Ulrich in St. Peter-Ording mit der Kapelle St. Paulus in Tönning. In Husum die Gemeinde Christus König mit der Marien-Kapelle in Bredstedt, welche im September 2019 profaniert wurde, und der alten Kirche St. Knud in Friedrichstadt. Letztere ist seit 2003 profaniert. Ihre Reliquien wurden dem Altar der Kirche Christus-König zugeführt. Erzbischof Werner Thissen erhob den heiligen St. Knud zu ihrem zusätzlichen Schutzpatron, sodass diese fortan Christus-König & St. Knud heißt.