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Herzlich willkommen in der Gemeinde Amrum-Föhr

Aktuelles in der Gemeinde Amrum-Föhr

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Karfreitagsangebote

... in Wyk auf Föhr, Westerland und digital ...

Liebe Christen in und um Nordfriesland,

für die Teilnahme an Gottesdiensten gibt es leider immer noch eine Beschränkung der Teilnehmerzahlen.

Für die Menschen, die am Karfreitag nicht zur Kirche gehen können oder wollen, gibt es verschiedene weitere Möglichkeiten gemeinsam-einsam ins Gebet zu kommen.

In der Kirche St. Marien in Wyk auf Föhr liegen Kreuzweg-Tüten zum Mitnehmen bereit. Diese wurden vorbereitet und gefüllt von Jugendlichen aus Wyk und sind (nicht nur) für Familien und Kinder gedacht. Herzliche Einladung dazu.

In der Kirche St. Christophorus in Westerland kann am Karfreitag ab 11 Uhr ein Kreuzweg gebetet werden. Es gibt verschiedene Stationen mit Bildern und Symbolen in der Kirche und dazu ein Begleitzettel, die zum Gebet und Verweilen in der Kirche einladen.

Außerdem wird es am Karfreitag um 15 Uhr die Feier des Leidens und Sterbens Jesu Christi digital am Bildschirm geben. Über folgenden Zugangslink können Sie dabei sein: https://seminar.pfarrverwaltung.de/b/c-m-k5j-b8j-haq 
Eine Einwahl ist ab 14:45 Uhr möglich.

Gemeinde Amrum-Föhr

Aus der Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Gertrud (aufgelöst zum 27.02.2021) räumlich bestehend aus dem ehemaligen Kreis Südtondern und den Inseln Amrum und Föhr:

Herzlich Willkommen in einer echten Diaspora. Der Anteil der Katholiken beträgt in der Pfarrgemeinde mit ca. 1.000 Personen rund 3% der hiesigen Bevölkerung.

Die erste schriftliche Erwähnung, dass in dem Einzugsgebiet katholische Mitbürger gibt, stammt aus dem Jahre 1740. Im Landesarchiv zu Schleswig befindet sich ein Schriftstück aus der damaligen Zeit, in dem es heißt: „hier würden bis zu 3 Personen katholisch sein“. Die nächsten Angaben stammen dann erst aus dem Jahre 1922, als der Hindenburg – Damm nach Sylt gebaut wurde. Mit den auswärtigen Baufirmen kamen auch ca. 20 katholische Gläubige hierher. Sie bildeten die erste Gemeinde und wurden von Flensburg aus betreut. Die Gottesdienste wurden überwiegend in Klanxbüll abgehalten.

In den Zeiten des 2. Weltkrieges wurden die Messen in Niebüller Privatwohnungen gelesen. Durch die Flüchtlingswelle des Krieges und der damit verbundenen Vertreibung der Menschen aus dem Osten stieg die Anzahl der Gläubigen stark an. Im Jahre 1946 konnten die Gläubigen eine Baracke für den Gottesdienst erwerben, das Grundstück in der hiesigen Marktstraße.

Weil der Zuzug der Katholiken weiterhin anstieg, insbesondere durch die Verlegung eines Nato-Geschwaders nach Leck und dass die Baracke sehr reparaturbedürftig war, wurde der Bau dieser Kirche beschlossen. Im Jahre 1962 wurde ein Grundstück im Westersteig erworben, das sich neben dem Kirchengelände in der Marktstraße befand. Dort wurden das Pfarrhaus sowie ein Gemeinde- und Unterrichtsraum gebaut, ein Jahr später diese jetzige Kirche.

Die Kosten für den Bau in Höhe von rund 170.000 DM wurden überwiegend von der Kirchengemeinde getragen, geholfen haben dabei das Bonifatiuswerk und großzügige Spender. Durch Predigten in anderen Gemeinden konnte der damalige Pfarrer Franz Schäfers auf die Diaspora Situation aufmerksam machen. Durch die anschließenden Kollekten sammelte er beträchtliche Geldsummen, insbesondere auf Kreuzfahrtschiffen.

Im Jahre 1973 wurde der Seelsorge-Bezirk Niebüll zu einer eigenständigen Kirchengemeinde erklärt. Damit wurde die Betreuung durch die Pfarrgemeinde Flensburg beendet.

In Leck mit St. Josef, in Wyk auf Föhr mit St. Marien und in Norddorf auf Amrum mit St. Elisabeth befinden sich weitere sehenswerte Gotteshäuser, die zu unserer Pfarrgemeinde gehören.

Die Grenzen des Pfarrgebietes sind:
Im Westen: die Nordsee, einschließlich der Inseln Föhr und Amrum
Im Norden: die Landesgrenze zu Dänemark
Im Osten: die Grenze zwischen den Kreisen Nordfriesland und Flensburg-Land
Im Süden: die alte Grenze des ehemaligen Kreises Südtondern.

Chronist Schlensag, Niebüll