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Herzlich willkommen in der Gemeinde Amrum-Föhr

Aktuelles in der Gemeinde Amrum-Föhr

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Exerzitien im Alltag

Ich bin der Ich-bin-da. (Ex 3,14)

Seien Sie herzlich eingeladen zu "Exerzitien im Alltag", um in den Tagen zwischen Aschermittwoch und Ostern das eigene Leben zu überdenken und vielleicht neu und anders mit Gott und den anderen Glaubenden in Kontakt zu kommen.

  • 4 Wochen lang sucht sich jede_r Teilnehmer_in täglich mit Hilfe einer Anleitung einen Ruhepunkt für sich selbst im Verweilen vor Gott und im Gebet.
  • Es gibt ein Angebot für alle, einmal in der Woche in der Gruppe zusammenzukommen: zum gemeinsamen Austausch, Stille und Impulsen in der Kirche in Husum nach den gültige Corona-Regeln für Gottesdienste.

Die Exerzitien werden in Husum begleitet von Barbara Weber.

Ein erstes, unverbindliches Treffen zur Einführung und weiteren Information
ist am
24. Februar 2021 um 19.00 Uhr
in der Kirche Christus König & St. Knud in Husum, Woldsenstr. 9.

Weitere Informationen erhalten Sie in dieser pdf-Datei.

Gemeinde Amrum-Föhr

Aus der Geschichte der ehemaligen Pfarrei St. Gertrud (aufgelöst zum 27.02.2021) räumlich bestehend aus dem ehemaligen Kreis Südtondern und den Inseln Amrum und Föhr:

Herzlich Willkommen in einer echten Diaspora. Der Anteil der Katholiken beträgt in der Pfarrgemeinde mit ca. 1.000 Personen rund 3% der hiesigen Bevölkerung.

Die erste schriftliche Erwähnung, dass in dem Einzugsgebiet katholische Mitbürger gibt, stammt aus dem Jahre 1740. Im Landesarchiv zu Schleswig befindet sich ein Schriftstück aus der damaligen Zeit, in dem es heißt: „hier würden bis zu 3 Personen katholisch sein“. Die nächsten Angaben stammen dann erst aus dem Jahre 1922, als der Hindenburg – Damm nach Sylt gebaut wurde. Mit den auswärtigen Baufirmen kamen auch ca. 20 katholische Gläubige hierher. Sie bildeten die erste Gemeinde und wurden von Flensburg aus betreut. Die Gottesdienste wurden überwiegend in Klanxbüll abgehalten.

In den Zeiten des 2. Weltkrieges wurden die Messen in Niebüller Privatwohnungen gelesen. Durch die Flüchtlingswelle des Krieges und der damit verbundenen Vertreibung der Menschen aus dem Osten stieg die Anzahl der Gläubigen stark an. Im Jahre 1946 konnten die Gläubigen eine Baracke für den Gottesdienst erwerben, das Grundstück in der hiesigen Marktstraße.

Weil der Zuzug der Katholiken weiterhin anstieg, insbesondere durch die Verlegung eines Nato-Geschwaders nach Leck und dass die Baracke sehr reparaturbedürftig war, wurde der Bau dieser Kirche beschlossen. Im Jahre 1962 wurde ein Grundstück im Westersteig erworben, das sich neben dem Kirchengelände in der Marktstraße befand. Dort wurden das Pfarrhaus sowie ein Gemeinde- und Unterrichtsraum gebaut, ein Jahr später diese jetzige Kirche.

Die Kosten für den Bau in Höhe von rund 170.000 DM wurden überwiegend von der Kirchengemeinde getragen, geholfen haben dabei das Bonifatiuswerk und großzügige Spender. Durch Predigten in anderen Gemeinden konnte der damalige Pfarrer Franz Schäfers auf die Diaspora Situation aufmerksam machen. Durch die anschließenden Kollekten sammelte er beträchtliche Geldsummen, insbesondere auf Kreuzfahrtschiffen.

Im Jahre 1973 wurde der Seelsorge-Bezirk Niebüll zu einer eigenständigen Kirchengemeinde erklärt. Damit wurde die Betreuung durch die Pfarrgemeinde Flensburg beendet.

In Leck mit St. Josef, in Wyk auf Föhr mit St. Marien und in Norddorf auf Amrum mit St. Elisabeth befinden sich weitere sehenswerte Gotteshäuser, die zu unserer Pfarrgemeinde gehören.

Die Grenzen des Pfarrgebietes sind:
Im Westen: die Nordsee, einschließlich der Inseln Föhr und Amrum
Im Norden: die Landesgrenze zu Dänemark
Im Osten: die Grenze zwischen den Kreisen Nordfriesland und Flensburg-Land
Im Süden: die alte Grenze des ehemaligen Kreises Südtondern.

Chronist Schlensag, Niebüll